Rettung aus einem Panzerwerk

Bei einem Absturz habe ich mir, weil ich unvorsichtig war, drei Rippen gebrochen. Nach dem Unfall mußte ich mit meinem Begleiter noch 8 Kilometer zum Ausgang laufen. Bitte gluaben Sie mir, das war kein Spaß mehr.

Ich kann es nicht deutlich genug sagen, das Betreten ohne ortskundigen Führer kann Lebensgefährlich sein. Allein die Tatsache das es keine Rettungswege gibt, das keine Handys für einen Notruf funktionieren, wenns schief gehen sol gehts auch schief.
Murphys Gesetzt eben!


Nach dem Erlebniss freute ich mich auf die Gelegenheit. Das Angebot des DRK Leipzig nahm ich dankend an. Eine simulierte Rettung zeigte, wie dramatisch eine Rettung aus einem Panzerwerk werden würde.

Schon die Vorbereitung sollte so realistisch werden wie möglich.

Doch zur Sicherung der Retter wurde vor der Bergung der "Verletzten" allen die Gelegeheit gegeben sich im Bunker zu orientieren.

Eine Möglichkeit die den echten rettern im Ernstfall nicht zur Verfügung steht.

Für die Echtheit der Verletzten sorgte ein ganzes Schminkteam.

Da ich selbst mal bei den Johaniter Unfallhelfern gearbeitet hatte, lang ist es her. Ist mir bekannt wie schlimm manche Verletzungen aussehen können. das sah schon sehr realistisch aus. Das Kunstblut macht die Sache dann fast perfekt.

Allerdings kann der Kopf nicht beeinflust werden. Die Teilnehmer wußte doch das dies eine Übung war. Dennoch, der Spaß mußte sein. Natürlich auch damit die Fotos realistischer aussehen.

Wem bei solchen Bilderns schlacht wird sollte jetzt weg schaun

Und dann kommt der Prüfer und macht die "Meldung". das ist der Beginn der Rettungsaktion.

Nach Ankunft des Rettungsteams werden noch letzte Instruktionen gegeben.

Klar unter den prüfenden Blicken der Ausbilder

Schon der Einstieg zum Verletzten stellt die Frage wie transportiert man einen Menschen auf einer Trage durch dieses enge Loch

Tja, das nennt man Unglück. diese Bunkertouristin hatte keine Guide und hat sich im Bunker schwer verletzt

Auch dieser Patientin geht es nicht gut, erschwerend ist die tatsache, das sie lange auf dem kalten Beton lang und ausgekühlt ist.



< die Isoliermatte mußten wir den Darsteller zugestehen, bis zur Rettung mit allen Vorbereitungen verharrten sie bis zu 45 minuten an einem Platz im Bunker.

mein bewundernder Danke geht an die Helfer

Wie hinderlich eine solche Steiltreppe sein kann zeigt sich bei der rettung der Verletzten aus dem unteren Stockwerk.

Der Verletzte wird zum Transport über die Treppe vorbereitet

Doch als es dann über die Treppe nach oben geht, wünscht sich jeder Helfer der Verunfallte würde absteigen und schieben

Man konnte sich freuen, das die Breite des Durchgangs wenigstens Platz für die Trage bot

Es ist knapp aber mit vielen Helfern geht es

Dann aber gehts ins Zelt um die Verletzten für den Transport ins Krankenhaus zu stabiliesieren

So kann es aussehen wenn man Muniereisen nicht ernst nimmt

Und dann ab in den Transport alles wurde so realistisch dargestellt wie möglich

Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Helfern des DRK für die Aktion und hoffe Euch hats genauso viel Spaß gemacht wie mir.



Dies mit dem Wissen um die vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK die Ihre Freizeit opfern um anderen Menschen zu helfen.


Danke

Letzte Aktualisierung: 11.05.2009 - 19:42 Uhr Aufrufe: 2035