Festung Boyen

Die Feste Boyen wurde als preußische Ringfestung in Lötzen (Giżycko) zwischen 1847 und 1855 errichtet. Sie liegt zwischen dem Kisajno, dem südlichsten See des Mauersees, und dem Niegocin See.


Das Bauwerk
Die 100 ha große Anlage bildete ein Hauptglied der preußischen Befestigungsanlagen, die die östlichen Grenzen Ostpreußens sichern sollten. Sie liegt auf einer strategisch wichtigen Landenge. Preußens Kriegsminister Hermann von Boyen überzeugte König Friedrich Wilhelm IV., dort eine der imposantesten Festungen ganz Masurens zu bauen. Zwischen 1847 und 1855 wurden die Bastionen und Pulvertore, Wassergräben, Kasernen und alle weiteren erforderlichen Gebäude errichtet. Die Festung hat die Form eines siebenzackigen Sterns, die durch die mächtigen Erdwälle, Mauern und Gräben unterstrichen wurde. In die Festung führen vier Tore. Sie tragen heute die Namen Giżycko, Kętrzyn, Wodna (Wassertor) und Prochowa-Tor (Pulvertor). Die Festung wurde nie eingenommen.


Die Anlage heute
Seit 1993 betreut der „Verein der Festung Boyen Liebhaber“ die Anlage. Der Verein sorgt dafür, dass das Objekt erneuert und den Touristen zur Besichtigung zugänglich gemacht wird. Auf dem Gelände der Festung gibt es eine Jugendherberge mit 200 Betten, ein historisches Museum und einen Gastronomiebetrieb. Im Jahresverlauf finden dort zahlreiche Veranstaltungen statt.

Quelle: Wikipedia

Die Festung Boyen ist bestandteil der Tour zur Wolfsschanze

Munitionsschacht, der alten Befestigung. Zur Zeit des 2. WK erhielt die Festung keinen befestigten Status

Modell der Festung.
Besucher des kleinen Museums können dieses Im Bereich besuchen

Das hasu der Kommandantour wurde in den Zeiten des 2.WK für die Leibärzte Adolf Hitlers vorgesehen.

In Nebenbauten der Festung richtete der Stab der Spionageeinheit "Fremde HEERE Ost" unter General Canaris ein Gefangenenlager für Russische Kriegsgefangene ein.

Letzte Aktualisierung: 25.05.2009 - 13:38 Uhr Aufrufe: 1230